Sharly Herzbluttiger Events & People

Interview mit Eventmanagerin Sharly von Herzbluttiger Events

Seit September 2020 arbeitet Sharly als Eventmanagerin bei Herzbluttiger Events & People. Unsere neue Online Redakteurin war neugierig, was der Job so mit sich bringt. Die spannenden Antworten möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten!

Sharly, wie bist Du Eventmanagerin bei Herzbluttiger Events geworden?

„Nachdem ich meinen Master abgeschlossen hatte, war ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen und bin auf die Eventagentur „Unsere Schnitzeljagd“ aufmerksam geworden, die dann später in Herzbluttiger Events & People umbenannt wurde.“

Wie sah Dein Ausbildungsweg aus?

„Ich habe nach dem Abitur meinen Bachelor in „Cruise Tourism Management“, also im Management für Kreuzfahrttourismus gemacht. Während des Studiums habe ich allerdings schon gemerkt, dass ich mich eher fürs Eventmanagement interessiere und habe dementsprechend alle Kurse für das Fach besucht. Nach dem Bachelor habe ich dann meinen Master in „International Leisure, Tourism and Event Management“ absolviert. Im Anschluss daran habe ich mit einem Praktikum bei den Herzbluttigern gemacht, um erste Erfahrung sammeln zu. Und siehe da: Ich bin geblieben!“

Was gefällt Dir an Herzbluttiger Events?

„An Herzbluttiger Events gefällt mir am meisten die Unternehmenskultur und das Miteinander im Team. Wir brennen alle für unseren Beruf, pushen uns gegenseitig und wollen Menschen schöne Momente ermöglichen.“

Was sollte man als Eventmanager/in für Eigenschaften mitbringen?

„Organisationsgeschick, gutes Timing und Kommunikationsfähigkeiten. Außerdem Ausdauer, Spaß an der Zusammenarbeit mit Menschen und den Wunsch, andere glücklich zu machen.“

Wie sieht denn ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Fahrradrallye

„Einen typischen Arbeitstag gibt es in der Regel nicht und das ist das Schöne an dem Beruf. Man ist entweder in der Vorbereitung von Teamevents und berät Kunden, führt ein Event durch oder ist mit der Nachbereitung beschäftigt.
Die Vorbereitung reicht von Telefonaten und E-Mails bis hin zu Vor-Ort Terminen mit Kunden oder Dienstleistern. Zur Vorbereitung zählt außerdem die Tourenplanung im Zielgebiet.
Bei der Durchführung der Events bin ich als Projektleiterin vor Ort und sorge für einen reibungslosen Ablauf, bin Ansprechpartnerin der Kunden und delegiere meine Mitarbeiter/innen.
Die Nachbereitung der Events sind in der Regel Bürotage vor dem Laptop, um Kostenlisten zu erstellen oder Learnings umzusetzen.“

Was nimmt von diesen drei Bereichen am meisten Zeit in Anspruch?

„Je nach Art des Teamevents und wie viele externe Dienstleister eingebunden sind, nimmt die Vorbereitung am meisten Zeit in Anspruch. Das Event selber verfliegt meistens, da man Spaß hat und Menschen glücklich machen kann.“

Was macht Dir an deinem Job am meisten Spaß?

„Am meisten Spaß macht es, mit unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu dürfen. Egal wie lang oder anstrengend der Tag war oder wie früh man starten musste, wenn man die Menschen strahlen sieht und sie Spaß haben, weiß man, wofür man das alles macht.“

Wie schaffst Du es, auf Knopfdruck gut gelaunt zu sein?

„Sobald das Teamevent startet, fühlt es sich an, als wenn der Vorhang auf einer Bühne aufgeht. Dann heißt es Showtime, Vollgas und 110 % geben. Wenn die Teilnehmer:innen einen dann mit großen Augen erwartungsvoll angucken, wird automatisch ein Schalter umgelegt und der ganze Stress wird ausgeblendet. Man ist dann wie in einem Tunnel und konzentriert sich vollkommen auf das Event und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

Welches Event ist Dein Lieblingsevent?

„Mein Lieblingsevent ist unsere Weinwanderung in Königswinter. Wir starten bei einem wunderschönen Weingut und schicken unsere Gruppen mit Bollerwagen und Schatzkarte auf die Route. Auf der Strecke muss nicht nur der Weg gefunden werden, sondern auch kleine Aufgaben gelöst werden, um die Schatztruhe für das Picknick zu öffnen. Nach einer kleiner Pause mit Snacks, Wein und einem herrlichen Ausblick auf die Weinberge und den Rhein, geht es wieder zum Winzer zur Weinprobe.“

Hand aufs Herz: Gibt es auch etwas, was Dich an Deinem Job nervt?

„Wie in jedem anderen Job auch, gibt es Tage, an denen einen Kleinigkeiten nerven. Besonders an Tagen, an denen ich viele Events habe und mir wenig Zeit für „normale Büroaufgaben“ bleibt, kann es stressig werden.“

Und zum Abschluss: Was ist die beste und die schlechteste Erfahrung, die Du auf einem Event machen musstest?

„Die schönste Erfahrung ist immer, wenn man Menschen, die am Anfang des Events noch nicht zu 100 % überzeugt sind, mitreißen kann, sodass sie am Ende total begeistert sind. Einige Teilnehmer:innen können sich unsere Schnitzeljagd zum Beispiel nicht richtig vorstellen und verbinden es mit einer Kinderveranstaltung. Sobald sie allerdings teilgenommen haben, schwärmen alle von diesem Teamevent.

Schlechte Erfahrungen passieren immer, wenn das Timing nicht wie geplant funktioniert oder externe Dienstleister nicht die vereinbarte Leistung erbringen, sodass man während des Events viel improvisieren muss.“

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