Teambuilding Modelle

Teambuilding Modelle: Drei wissenschaftliche Methoden

Teambuilding ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Denn nur, wenn sich die einzelnen Mitarbeitenden zu einem Team vernetzen und effektiv zusammenarbeiten, können gemeinsame Ziele erreicht und Hürden überwunden werden. Um Teams nachhaltig zu stärken, ist die Kombination aus verschiedenen Teambuilding Methoden unerlässlich. In diesem Blogartikel stellen wir drei bewährte Teambuilding Modelle vor!

Was ist Teambuilding?

Teambuilding umfasst zum Einen die Bildung von neuen Teams mit gemeinsamer Zielausrichtung. Im Vordergrund steht hierbei das gegenseitige Kennenlernen und die Etablierung von Positionen, Rollen und Hierarchien. Zum Anderen bedeutet Teambuilding aber auch, bereits bestehende Gruppen in ihrem Teamgeist zu stärken. Hier liegt der Fokus auf der Stärkung des Wir Gefühls im Team, der gemeinsamen Bewältigung von Herausforderungen und der Verbesserung der Kommunikation. Dieser Prozess kann bislang unentdeckte Talente und Stärken hervorbringen sowie Schwachstellen in der Gruppendynamik identifizieren.

Drei bekannte Teambuilding Modelle

Um die Teambildung zu unterstützen, liefern wissenschaftliche Modelle wertvolle Ansätze und Werkzeuge. Die Anwendung einer oder mehrerer Methode kann dazu beitragen, Konflikte zu minimieren, die Kommunikation zu verbessern und letztendlich die Leistung sowie Effizienz von Teams zu steigern. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Modelle nicht als starre Richtlinien betrachtet werden, sondern lediglich als Hilfmittel dienen sollten.

1. Das GRPI-Modell

Das GRPI-Modell ist ein bewährtes Instrument zur Analyse und Verbesserung von Teamleistung, das von Richard Beckhard entwickelt wurde. Die einzelnen Buchstaben innerhalb des Modellnamens stehen für die vier Schlüsselfaktoren der erfolgreichen Zusammenarbeit:

Goals: Teams müssen klare, spezifische und gemeinsam vereinbarte Ziele haben, die sie erreichen möchten. Diese Ziele sollten herausfordernd, aber erreichbar sein und einen klaren Fokus bieten, um das Engagement und die Ausrichtung des Teams zu gewährleisten.
Roles: Die klare Aufgaben- und Rollenverteilung innerhalb des Teams sind entscheidend. Jedes Teammitglied sollte genau wissen, welche Verantwortlichkeiten es hat. Dies trägt dazu bei, Konflikte zu minimieren und die Effizienz zu maximieren.
Processes: Hierbei geht es um die Gestaltung und Optimierung von Arbeitsprozessen. Effektive Kommunikationswege, feste Meetingstrukturen und Strategien zur Problemlösung sind entscheidende Faktoren.
Interpersonal Relationship: Ein positives Betriebsklima fördert die Zusammenarbeit und stärkt das Vertrauen zwischen den Teammitgliedern. Offene Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung, ein respektvoller Umgang sowie klare Normen und Werte miteinander sind hierbei von großer Bedeutung.

Diese vier Grundpfeiler können beispielweise im Rahmen eines Teamworkshops erarbeitet oder auch hinterfragt werden.

2. Teamrollen nach Belbin

Entwickelt von Meredith Belbin, konzentriert sich dieses Modell auf die unterschiedlichen Teamrollen, die Menschen in einer Gruppe einnehmen. Insgesamt identifizierte sie neun Teamrollen, die sich in drei übergeordnete Kategorien gruppieren:

  • Kommunikationsorientierte Rollen (Wegbereiter, Teamarbeiter, Koordinator)
  • Wissensorientierte Rollen (Neuerer, Beobachter, Spezialist)
  • Handlungsorientierte Rollen (Umsetzer, Perfektionist, Macher)

Dieses Modell hilft, die Stärken und Schwächen jedes Teammitglieds zu erkennen und die Rollen entsprechend zuzuweisen, um ein ausgewogenes und effektives Team zu formen.

3. Das Tuckmann-Modell

Entwickelt von Bruce Tuckman, beschreibt dieses Modell die vier Phasen der Teambildung:

  • Forming: In dieser Phase lernen sich die Teammitglieder kennen, es herrscht Unsicherheit über Rollen und Verantwortlichkeiten.
  • Storming: Konflikte entstehen, während sich die Teammitglieder positionieren und um ihren Platz im Team ringen.
  • Norming: Gemeinsame Regeln und Normen werden etabliert, Konflikte werden gelöst und das Team beginnt, effektiver zusammenzuarbeiten.
  • Performing: Das Team erreicht seine maximale Produktivität, arbeitet reibungslos zusammen und erzielt herausragende Ergebnisse.
    >Hier erfahrt Ihr mehr zu den einzelnen Teambuilding Phasen!

Teambuilding durch Teamevents

Neben den wissenschaftlichen Methoden, mit denen Teambuilding gelingen kann, helfen auch regelmäßige Firmenfeiern, Betriebsausflüge und besondere Teamevents dabei, Mitarbeitende näher zusammenbringen. Als langjährige Eventagentur sind wir hierfür der richtige Ansprechpartner. Ob actiongeladen, gemütlich oder kommunikativ – wir haben das richtige Erlebnis für Unternehmen, die mehr aus ihrer Teamleistung herausholen wollen.

Kontakt

Solltet Ihr noch Fragen haben, meldet Euch jederzeit per Telefon oder Mail bei uns. Wir freuen uns, Euch weiterhelfen zu können!

Eure Ansprechpartnerin:

Sharlene Winter

Sharlene Winter
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